Unsere Geschichte

Das Alpenbad entstand im Jahr 2006 – die eigentliche Idee spross jedoch anderswo. Ab dem Jahr 2004 stellten wir ein Alpenbad ins Alpenkino. 5 Personen konnten den Film aus dem Bad schauen.

2006

2006 hatten wir während dem Alpenkino die Idee, „chum, mir steled im Winter emol es Bad verusse im Schnee uf und serviered Fondue im Bad!" Dies bewerkstelligten wir dann im kommenden Winter, stellen ein Bad und einen kleinen Wohnwagen auf und publizierten das Angebot im Internet. 

Wir stellten schon im Alpenkino fest, an welch privilegierter Lage wir wohnen und dies auch andern Gästen zugänglich machen können. Der Alpenbadplausch findet in einer ökologisch wertvollen Umgebung statt und liegt am Rande eines LEK-Gebietes, umgeben von Ökowiesen und Wald. Diese natürliche Art und Kombination von Natur, Kuhgeläute, Laute von anderen Tieren und die Stille sowie einer fantastischen Aussicht auf das Alpenpanorama faszinieren die Besucher. Wir setzen wenn immer möglich die eigenen Ressourcen ein. Das heisst dass wir die vorhandene eigene Quelle, die wir auch für den Bauernhof brauchen, nutzen. Einerseits werden die Bäder ohne Badezusätze betrieben. Die Bäder werden jedes Mal gewaschen und mit neuem Quellwasser gefüllt.

Wo wir die Bäder kaufen konnten, wussten wir genau – der Bruder von Urs Brunner konstruierte die Alpenbäder im Engadin selber. Also holten wir ein Bad in Lavin! Wir bewirteten die Gäste mit Fondue aus der naheliegenden Bachthal-Käserei Bieri in Girenbad und froren im nicht isolierten Wohnwagen, während die Gäste im Bad schwitzten.

Natürlich musste ein spezielles Fondue aus der Region auf den Alpenbadtisch. Die spezielle Fonduemischung von der nahegelegenen Chäsi Girenbad wird durchwegs gelobt. Wir bereiten das Fondue nicht mit Weisswein auf, sondern mit saurem Most: dies, weil es für die Verdauung verträglicher ist und dem Fondue den typischen Alpenbad-Touch gibt – ein einmaliger Genuss.

2008

Nachdem dann im Jahre 2008 im Tages-Anzeiger ein Gastrotipp mit einem Bericht vom Alpenbad erschien, wurden wir mit Anmeldungen überhäuft. So wuchs der Alpenbadplausch kontiunierlich mit der Nachfrage. Eins zog das andere nach. Heute stehen weitere Bäder zur Verfügung. Als Umkleide- und Aufenthaltsraum diente zuerst der Wohnwagen. Während sich die Gäste im Wohnwagen umzogen, standen wir draussen – auch bei -15°C. Wir wussten gar nicht, dass es so lange gehen kann, bis man sich umgezogen hat ;-). Danach stellten wir ein Tipi-Zelt auf und später hatten wir zwei mongolische Jurten mit je einem Kaminofen. 

2009

Ab dem Jahr 2009 folgten dann Zeiten der Ungewissheit. Nicht in Bezug auf die Besucherzahlen, die weiterhin stetig stiegen. Nein, wegen des Kantons; wir wurden aufgefordert eine Baueingabe zu machen. Dies taten wir auch. Nun ging ein vierjähriger Kampf los, bis wir dann im Herbst 2013 die Baubewilligung erhielten. Schlussendlich war die Zusammenarbeit mit dem Kanton sehr konstruktiv. Eine kleine Episode noch dazu: unser Vorschlag war, einfach eine Scheune zu bauen und alle Zelte und Baracken sowie den Wohnwagen abzubrechen. Uns erschien dies landschaftsbildlich die beste Lösung. Dies ging jedoch gemäss Raumplanungsgesetz nicht. Also hatten wir eine andere Idee, eine Idee auf die wir kamen, als wir die Homepage der Kantonalen Baudirektion durchsahen – wir bauen einfach ein Bienenhaus, jawohll! Und nun heisst es auf den abgestempelten, bewilligten Plänen „Bienenhaus Alpenbad" ☺. Ja, da wir einen innovativen Agrotourismuszweig erfanden, erwatetetn wir auch ein innovatives Baubewilligungsverfahren. Wir sind natürlich dankbar, dass wir dies nun so realisieren konnten.

2012

Im Jahre 2012 erfanden wir das Romantikbad. Dieses befindet sich ein bisschen abseits von den anderen Bädern. Das Bad wird speziell dekoriert und ein spezielles Arrangement gehört dazu.

2013

Im Jahr 2013 wurde in Zusammenarbeit und auf Lancierung von natürli Züri Oberland eine Wanderroute kreiert. Wandern und dann ein Fondue essen in der herrlichen Bachtellandschaft – eben genau nach unserem Motto „Aussicht auf Entspannung". 

2014

Im Jahr 2014 konnten wir nun umbauen. Jetzt haben wir richtige WC-Anlagen, einen gediegenen Umkleideraum und eine Küche und Aufenthaltsraum für uns – endlich nicht mehr frieren.

Diese Rationalisierung war nun dringend nötig, weil die Buchungen seit 2013 massiv zugenommen haben. Aus der ganzen Schweiz und dem nahen Ausland besuchen uns Gäste.

Es macht Spass zu sehen, wenn die Gäste fröhlich nach Hause gehen. Viele Gäste sagen bei der Verabschiedung: „Heinz und Urs, mir chömed sicher wieder" oder „s'nächschti Mal nämed mir no Fründe mit". So lebt heute das Alpenbad vorwiegend von der Mund-zu-Mund-Werbung. Das beweist uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. 

Der Alpenbadplausch wird vom Kind bis zum Rentner, vom Handwerker bis zum Konzernchef, von namhaften Firmen und Organisationen genossen. Das Baden im wohlig warmen Wasser inmitten der Natur und das Fondue essen im Bad wird von einer breiten Schicht geschätzt.

Ein Gast aus Zürich sagte einmal bei einem Besuch:

„hier bin ich wie in einer anderen Welt, sobald ich von Zürich her die Anhöhe des Bachtel überschreite, lasse ich den Alltag hinter mir und gehe nach dem Besuch bei euch völlig erholt wieder nach Hause".

Die Geschichte in Bildern

Alpenbad
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natürli Zürioberland